Die Nebenwirkungen von Chia-Samen

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Nebenwirkungen von Chia-Samen
In Maßen ist der Verzehr von Chia Samen überwiegend ungefährlich

Obwohl es einerseits unentbehrlich ist, kann eine zu hohe Dosis des in Chia-Samen enthaltenen Vitamin A gefährlich sein. Die Vitamin A-Verbindungen können von der Leber nur begrenzt abgebaut werden. Über diese Grenze hinaus wird das Vitamin A nur gespeichert, wobei eine hohe Konzentration als toxisch gilt. Aus diesem Grund müssen Menschen mit einer nur eingeschränkt funktionierenden Leber darauf achten, nicht zu viel des Vitamins zu sich zu nehmen.

Vorsicht bei niedrigem Blutdruck

Menschen die von Natur aus einen niedrigen Blutdruck haben, sollten den Verzehr von Chia-Samen mit Bedacht ausüben, genauso wie Personen, die blutverdünnende Mittel nehmen. Die Chia-Samen haben ebenfalls die Eigenschaft das Blut zu verdünnen, so dass die Medikamentenwirkung verstärkt wird und der Blutdruck abnimmt. Bei Schnittwunden oder anderen blutigen Verletzungen kann es deshalb zu einem erhöhten Blutverlust kommen. Chia-Samen können allergische Reaktionen verursachen, die zu Juckreiz und Nesselsucht führen. Auch Kreuzallergien mit bereits bestehenden Unverträglichkeiten sind möglich, jedoch nicht besonders häufig. Reaktionen wie Durchfall, Blähungen oder Erbrechen sind sehr selten und auf den hohen Gehalt an Ballaststoffen zurück zu führen.

In Maßen ungefährlich

Wie bei allen Lebensmitteln gilt jedoch, dass der Verzehr in Maßen ungefährlich ist. Zwar sind hochgiftige Stoffe enthalten, wie z.B. Bor oder Vitamin B17, welches sich zu Zyanid (Salz der Blausäure) spalten kann, die Mengen jedoch sind extrem gering. Selbst bei täglicher Einnahme überwiegen die gesundheitsfördernden Eigenschaften deutlich.

Die amerikanische Food and Drug Association (FDA) hat die Samen als gesundheitlich unbedenklich eingestuft. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erlaubt die Zugabe von Chia-Samen in Broterzeugnissen, limitiert aber die Menge auf 5% des Gesamtproduktes. Ein Grund für diese Limitierung wird nicht genannt. Es gibt faktisch auch die Empfehlung, bei Glutenunverträglichkeit das handelsübliche Weizenmehl gegen gemahlene Chia-Samen auszutauschen, um Brot zu backen. Dadurch entsteht ein glutenfreies Erzeugnis, das viele Menschen problemlos verzehren können.

Hinweis:
chiasamen-info.de

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