Chia Samen - Inhaltsstoffe, Wirkung & Anwendung

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Mit der südamerikanischen Chia-Pflanze ist in der Regel Salvia hispanica gemeint, also der Spanische Salbei. Linné hat sie irrtümlich so genannt, da sie auch in Spanien kultiviert wurde. Der gängige Name Chia, ist dagegen von der Bezeichnung chi abgeleitet, was so viel wie „Leben“ bedeutet. Die Ergänzung um ein -a am Ende des Wortes soll die Weiblichkeit symbolisieren.

Bereits vor 4.000 Jahren wurde die Pflanze angebaut und kultiviert. Die Azteken nutzten Chia als Grundnahrungsmittel und Energiequelle. Boten hatten immer ein Paket mit den Samen bei sich und nahmen sie im Laufe des Tages zu sich. Damit konnten sie sicher gehen, stets gut versorgt und leistungsfähig zu sein.

Auch Reisende und Krieger nahmen Chia gerne als Proviant auf langen Reisen mit. Der Chiasamen gilt als besonders sättigend und kann langanhaltend Energie geben. So galt Chia als eine Art Manna für die Bevölkerung Südamerikas. Nur wenige Gramm des Chiasamens am Tag, sollen einem Menschen die nötige Kraft geben. Erst über 500 Jahre nach der Entdeckung Amerikas griff der Chia-Trend auf andere Kulturen über.

Chia und Chiasamen als Superfood

Chia Samen
Chia Samen - ein vielseitig einsetzbares Naturprodukt

Seit den 1980er Jahren wurde der Chia-Samen auf dem US-amerikanischen Markt zunehmend beliebter. In den letzten Jahren wurde der Begriff Superfood etabliert, wobei man Lebensmittel meint, die enormen Vorteile anderen Nahrungsmitteln gegenüber haben.

Die Inhaltsstoffe von Chia-Samen sollen angeblich in Funktion und Konzentration die meisten anderen ausstechen. Chia-Samen gilt als eines davon.

  • Chia hat 15 mal mehr Magnesium als Brokkoli
  • vier mal mehr Ballaststoffe als Leinsamen
  • fünf mal mehr Calcium als Vollmilch
  • neun mal mehr Antioxidantien als Orangen
  • vier mal mehr Eisen als Spinat
  • zehn mal mehr Omega-3-Fettsäuren als Lachs. Das ist sehr bemerkenswert, denn normalerweise gilt der Fisch als die ultimative Omega-3-Quelle schlechthin.

Der Hauptbestandteil des Chia-Samens sind Kohlenhydrate (ohne Zuckeranteile). Der zweitgrößte Anteil besteht aus Fetten, die hauptsächlich zur Gruppe der ungesättigten Fettsäuren gehören. Der Eiweißanteil von durchschnittlich 21 Prozent sorgt für eine gute Versorgung mit wertvollen Proteinen. Die Inhaltsstoffe Vitamin A, B17, E, Niacon, Thiamin, Riboflavin sowie der Mineralstoff-Mix aus Kalium, Calcium, Zink, Kupfer, Phosphor und Antioxidantien unterstreicent ebenfalls die Kategorisierung von Chia-Samen als Superfood. Die im Chia-Samen enthaltenen Ballaststoffe binden schädigende Giftstoffe im Darm und können diese vergleichsweise schnell aus dem Organismus spülen. Das hält die Darmflora gesund und unterstützt gleichzeitig beim aktiven Gewichtsverlust.

Anwendungsgebiete von Chia-Samen

Damit ein Produkt in die Rubrik „Superfood“ rutschen kann, muss es allerdings mehr positive Eigenschaften haben als nur einen guten Vitamin- und Mineralstoffmix. Mit Blick auf die zahlreichen Anwendungsgebiete von Chia-Samen zeigt sich: Chia-Samen sind vielseitig einsetzbar und sie tragen ihren Beinamen „Superfood“ durchaus zu Recht.

Chia-Samen unterstützen beim Abnehmen Zucker und Fett sind Energielieferanten, doch ihre Haltwertszeit ist nur gering. Chia-Samen hingegen haben sich als nachhaltige Energiequelle längst einen Namen gemacht. Nachhaltigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang auch, dass durch die Einnahme von Chia-Samen eine langfristige Leistungsfähigkeit zu erwarten ist – und Heißhungerattacken verhindert werden. Durch die hohe Ballaststoffquote haben die Konsumenten von Chia-Samen schnell ein Sättigungsgefühl. Der Darm wird motiviert, schneller zu arbeiten. Eine entschlackende und entgiftende Wirkung ist somit inklusive. Zudem sind die Konsumenten trotz Diätphase optimal mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Mangelerscheinungen treten so in der Regel nicht auf. Als grundsätzliche Verzehrempfehlung gilt: Zwei Esslöffel am Tag decken bereits den Bedarf an lebenswichtigten Nährstoffen ab.
Chia-Samen reguliert den Cholesterinspiegel Cholesterin ist wichtig für eine stabile Zellmembran. Allerdings muss der Wert innerhalb medizinisch festgelegter Richtwerte liegen, denn: Ein zu hoher Cholesterinspiegel verursacht Ablagerungen in der Leber sowie in den Blutgefäßen und führt zu Folgeerkrankungen. Bildlich vorgestellt lagert sich Cholesterin an den Arterieninnenwänden ab, verengt diese und mindert die Elastizität. Durchblutungsstörungen, Risse in der Zellwand und Arterienverkalkung sind die Folgen. Chia-Samen können den natürlichen Cholesterinabbau im Körper unterstützen. Die im Samen enthaltenen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren liefern hierzu einen großen Beitrag. Da es sich bei Chia-Samen um ein Naturprodukt handelt, kann dies langfristig als Alternative zu Medikamenten eingenommen werden.
Chia-Samen senken den Blutzuckerspiegel Bei der Zuckerkrankheit (Diabetes) handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung, bei der das Insulinhormon nicht mehr ordentlich arbeitet. Da der Blutzuckerspiegel ohne Insulin nicht in gesunde Bahnen gelenkt werden kann, ist es wichtig diesen mittels Insulinzugabe zu kontrollieren. Chia-Samen können Diabetikern dabei helfen, die Lust auf Süßes zu regulieren. Dafür sind die Ballaststoffdichte und der Proteingehalt zuständig. Der äußerst niedrige Glykämische Index des Samens zeigt an, dass Chia-Samen keine negativen Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel haben.
Chia-Samen helfen bei Magen-Darm-Problemen Sodbrennen, Blähungen, Durchfall und Verstopfung sind deutliche Zeichen dafür, dass der Körper unter der Aufnahme von falschem Essen leidet. Häufig nehmen Menschen das zu sich, was sie für kurze Zeit satt macht, aber nur wenig Energie liefert. Oft sind auch Ballaststoffe kaum zu finden. Dabei ist eine gesunde Verdauung nicht nur wichtig für das Wohlbefinden, sondern auch, weil eine erkrankte Darmflora den Bakterienhaushalt nicht mehr austarieren kann. Besonders die hohe Ballaststoffdichte und die Wasserbindekraft von Chia-Samen helfen dabei, den Verdauungstrakt gesund und aktiv zu halten.
Chia-Samen halten die Schilddrüse fit Die Schilddrüse produziert eine Reihe von Hormonen, die Einfluss auf den Fett- und Zuckerstoffwechsel sowie das Bindegewebe haben. Auch die Libido sowie die Regulierung der Talg- und Schweißdrüsen hängt nachweislich von einer intakten Funktionsweise der Schilddrüse ab. Um das zu erreichen, braucht die Schilddrüse Jod. Für die Schilddrüse sind Chia-Samen in vielerlei Hinsicht hilfreich im Heilungsprozess, der medikamentös begleitet wird: Die Einnahme von Chia-Samen optimiert den Stoffwechsel. Chia-Samen warten mit einer Armee von Antioxidantien auf und stärken so die Zellabwehr.
Chia-Samen helfen bei Arthrose Viele ältere Menschen leiden an Arthrose. So wird der Schwund des Knorpelgewebes bezeichnet, der genetisch bedingt sein kann oder durch Überbelastung entsteht. Die Einnahme von Chia-Samen wirkt sich genau an dieser Stelle positiv aus: am Knorpel. Alpha-Linolsäure kann Arthrose vorbeugen, Chiaöl gilt als enzündungshemmend. Auch die in Chia-Samen enthaltenen Antioxidantien können aktiv einer vorzeitigen Zellalterung vorbeugen. Mineralien und Spurenelemente, mit denen Chia-Samen in großer Anzahl aufwarten, wirken sich positiv auf die Knochenbildung aus.

Chia Samen sind glutenfrei

Immer mehr Menschen entwickeln eine Glutenunverträglichkeit, die mit Unwohlsein und Darmproblemen einhergeht. Chia-Samen sind glutenfrei und können so problemlos von Menschen mit Glutenunverträglichkeit gegessen werden. Auf diese Weise können Betroffen die wichtigen Eiweiße zu sich nehmen. Andere Getreide, die einen hohen Anteil an Eiweißen haben, sind dagegen glutenhaltig und scheiden als Nahrungsquelle für sie aus.

Die kleinen Körner sind extrem vielseitig, wenn es um die Nutzung geht. Wenn man Chia-Samen in Flüssigkeit einlegt, nehmen sie das 9- bis 12-fache an Masse zu. Dabei entsteht um den Samen an sich eine geleeartige Masse. Dank ihrer bindenden Eigenschaften, kann man Chia auf diese Weise z.B. als Ei-Ersatz benutzen. So wird Chia vor allem für Veganer interessant.

Chia Samen für Sportler

Bei Ausdauersportarten, wie dem Radfahren, gewinnen Chia-Snacks immer mehr an Bedeutung. Man kann sie sehr gut zu Energieriegeln verarbeiten oder aber aus ihnen ein nahrhaftes Energiegel selber herstellen. Profisportler profitieren dabei in erster Linie von der langanhaltenden Energieversorgung. Der stetige Verzehr von Chia-Erzeugnissen, z.B. bei einem Tagesrennen, schützt den Radler vor dem sogenannten Hungerast. Wenn dieser eintritt, ist der Sportler in den meisten Fällen nicht in der Lage seine Leistung aufrecht zu erhalten. Die Kraft lässt nach und eine starke Müdigkeit macht sich breit. Um diesen Einbruch zu umgehen, muss der Körper mit nachhaltigen Energielieferanten versorgt werden, damit die aufgenommenen Kraftreserven nicht sofort und in einem Zug, sondern langsam wieder frei gesetzt werden. Weiterhin helfen vor allem mit Chia erzeugte Gels den Wasserhaushalt zu regulieren. Da die Chia-Samen viel Wasser speichern, schützen sie den Organismus vor Dehydrierung. Bei Ausdauersportarten in großer Hitze ist es eine ernst zu nehmende Gefahr.

Chia Samen als ideales Tierfutter

Nicht nur für Menschen ist Chia als Nahrungsmittel geeignet. Immer mehr entdecken auch Tierzüchter die Vorteile der Samen. Genau wie bei dem Menschen, sind die Samen auch für Tiere gesund. Dabei wird auch bei Chia zwischen dem Nahrungs- und dem Futtermittel unterschieden. Während es bei Futtermais jedoch auch inhaltliche und geschmackliche Unterschiede gibt, ist es bei Chia nicht der Fall. Die Chia-Samen, die als Futtermittel verkauft werden, sind nicht so rein, d.h. es könnten beispielsweise noch Grasreste in der Packung sein. Zu den Tieren, die mit Chia gefüttert werden gehören unter anderem Hühner. Dabei wollen manche Landwirte erreichen, dass die von diesen Hühnern gelegten Eier Omega-3-Fettsäuren enthalten. Tatsächlich gelingt das nicht in allen Fällen, sind doch ein genauer Futterplan und hochwertige Produkte erforderlich.

Chia-Samen als vollständiges Nahrungsmittel

Häufig wird Chia als ein vollständiges Lebensmittel bezeichnet. Damit ist gemeint, dass der Samen, als eins der wenigen Nahrungsmittel, sämtliche Nährstoffe enthält, die der Mensch benötigt. Theoretisch könnte man sich also ausschließlich nur von Chia-Samen ernähren, ohne irgendwelche Entzugserscheinungen erleiden zu müssen. Diese Art von Diät sollte man jedoch nur im Notfall wirklich in Erwägung ziehen. Die vielseitige und abwechslungsreiche Ernährung mit einem Anteil Chia-Samen ist empfehlenswerter und vor allem lecker.

Tatsächlich empfiehlt sich der Konsum von Chia-Samen bei Krankheitsbildern wie Arthrose, Diabetes, Magen-Darm-Erkrankungen und hohem Cholesterinspiegel. Auf hohen Blutdruck wirken Chia-Samen regulierend, wovon letztlich auch Adern, Leber und Nieren profitieren. Die gesunde Kombination aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren mit Vitamin A hilft beim Aufbau von Nervenzellen. Das Sehvermögen kann sich verbessern. Die Schleimhaut bleibt nachhaltig intakt und Kinder und Jugendliche erhalten dadurch mehr Stabilität für ihr Skelett. Durch den hohen Anteil an Ballaststoffen sind Chia-Samen ein beliebtes Mittel zur Unterstützung einer Diät: Sie sättigen und versorge den Körper dabei mit allen wichtigen Stoffen. Die Anwendungsgebiete beim Menschen sind recht vielfältig und der Erfolg räumt dem Superfood Chia zu Recht einen Platz ganz oben in der Liste der gesundheitsfördernden Nahrungsmittel ein. Mit Vorsicht genießen sollten diejenigen Chia-Samen, die ohnehin einen niedrigen Blutdruck haben (der durch die Einnahme von Chia-Samen noch stärker fallen kann). Grundsätzlich wird empfohlen, Chia-Samen in Maßen statt in Massen zu konsumieren, so kann der Körper von den positiven Inhalten profitieren, ohne dass er geschädigt wird.

Chiasamen: 4 Rezeptideen

Außerdem präsentieren wir auf unserer Seite Chia Rezepte etliche selbst kreierte Chia Rezepte für das Frühstück, für Hauptspeisen, Desserts, Chia Suppen, Chia Salate und Rezepte zum Kaffee und Bebäck

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